Medienkompetenz

Viele Erwachsene glauben, Kinder müssten vor den Gefahren im Netz bewahrt werden, indem man es für sie begrenzt und Filter installiert. Das mag bei sehr jungen Kindern möglich sein, bei älteren macht es jedoch wenig Sinn.

Empfehlenswerter sind Listen geprüfter Kinderseiten, wie man sie z.B. über die Suchmaschine Blinde Kuh findet.

Kinder müssen wissen, dass im Netz wie im echten Leben Gefahren lauern. Diese sollte man nicht ignorieren und ausblenden, sondern kennen. Nur dann sind sie auch für spätere Zeiten gerüstet.

Seiten mit pornographischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten sind dabei nur eine Gefahr unter vielen. Auf solche Seiten gelangt man selten mit einem Klick.

Häufiger kommt es vor, dass Kinder unbedacht persönliche Daten von sich preisgeben und dadurch identifizierbar sind. Die Gefahr von Belästigungen ist dann groß. Bei sowieso.de werden keine persönlichen Daten veröffentlicht, die Nutzer bleiben anonym, selbst wenn sie Artikel verfassen.

Eine weitere Gefahr ist, dass Kinder alles glauben, was im Internet ’serviert’ wird. Dies gilt in Bezug auf Chatpartner ebenso wie in Hinblick auf Informationen und Nachrichten.

Hier gilt es deutlich zu machen, dass nicht alles wahr und richtig ist, was im Netz geschrieben steht. sowieso.de nutzt für die Recherche seriöse Quellen wie Nachrichtenagenturen und schreibt in einfacher 'Nachrichten-Sprache'. Zitate und Meinungen werden vermieden oder als solche kenntlich gemacht.

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