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FIFA

Die FIFA ist der Weltfußballverband. Er wurde vor etwas mehr als 100 Jahren (1904) in der französischen Hauptstadt Paris gegründet. Deshalb sind die vier Buchstaben FIFA die Abkürzung für die französische Übersetzung des Wortes ‚Weltfußballverband’: Fédération Internationale de Football Association.

Die FIFA ist eigentlich ein Verein und im Handelsregister in Zürich eingetragen. Ihr Vereinszweck: den Fußball fortlaufend zu verbessern und dabei darauf zu achten, dass die Menschen, die ihn spielen, friedlich miteinander umgehen.

Mitglieder dieses Vereins FIFA sind 208 nationale Verbände. Ein Verband ist ein Zusammenschluss mehrerer Vereine. Damit hat die FIFA mehr Mitglieder als die UNO. Weil die FIFA als Verein registriert ist, muss sie nicht so hohe Steuern zahlen wie andere Unternehmen ihrer Größe. Angesichts der enormen Gewinne, die die FIFA mit den Weltmeisterschaften erzielt, ist das ein unschätzbarer Vorteil.

Seit 1930 veranstaltet die FIFA Fußball-Weltmeisterschaften. Die erste fand in Uruguay statt, einem kleinen Land in Südamerika.

Die FIFA ist Haupteigentümer der Fußball-WM: Sie sllein hat das Recht, Weltmeisterschaften auszurichten. Alle vier Jahre überträgt sie dieses Recht an ein Land ihrer Wahl. In diesem Land findet dann die Fußball-WM statt.

Seit den 1980er Jahren vermarktet die FIFA die Fußball-WM systematisch. Das heißt: Für unvorstellbar hohe Geldsummen verkauft sie die Rechte für Fernsehübertragungen an TV-Sender. Auch die Rechte und Lizenzen, mit der WM zu werben, werden an internationale Großunternehmen wie Coca Cola oder Adidas verkauft.

Jedes Land, das die WM austragen darf, muss der FIFA etliche Vorteile gewähren wie zum Beispiel Steuererleichterungen. Man schätzt, dass die WM 2006 in Deutschland etwa zwei Milliarden Euro in die Kassen der FIFA gespült hat.

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist die Haupteinnahmequelle der FIFA. 95 Prozent ihrer Erträge erzielt sie mit dieser Veranstaltung. Davon gibt sie einen Großteil an den Fußball zurück. Jeder nationale Verband, und sei er auch noch so klein wie beispielsweise Palästina oder Tahiti, bekommt 250.000 US-Dollar pro Jahr.