(1) | (28) | ! (2) | " (48) | ' (1) | . (3) | 1 (90) | 2 (41) | 3 (31) | 4 (26) | 5 (25) | 6 (13) | 7 (11) | 8 (8) | 9 (8) | < (1) | ? (2) | A (591) | B (469) | C (203) | D (555) | E (411) | F (388) | G (338) | H (344) | I (176) | J (272) | K (705) | L (362) | M (664) | N (250) | O (107) | P (280) | Q (10) | R (264) | S (966)

Islam

Der Islam ist eine der großen Weltreligionen. Die Anhänger des Islams heißen Moslems oder Muslime. Ihr Gott ist Allah. Gegründet wurde die Religion von Mohammed. Er ist ein Prophet, der die Worte Allahs auf der Erde verkündet hat und somit den Islam ins Leben rief.
Der Islam ist auch das Gesetz der Muslime, das die Pflichten der Gläubigen regelt. Alle Pflichten und Verhaltensregeln für die Muslime stehen im Koran, der heiligen Schrift der Moslems. Dazu gehören:

  • regelmäßige Gebete fünfmal am Tag,
  • einmal im Leben die heilige Stadt Mekka besuchen, den Geburtsort Mohammeds,
  • einmal im Jahr den Fastenmonat Ramadan einhalten, in dem von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf,
  • auf Schweinefleisch und Alkohol verzichten,
  • jährlich eine bestimmte Summe für die Armen spenden.

Weltweit gibt es etwa 1,2 Milliarden Muslime. Die meisten leben in Asien oder in Afrika. Aber auch überall sonst ist der Islam verbreitet. Der Feiertag der Muslime ist der Freitag. In islamischen Ländern ist das ein arbeitsfreier Tag.

Auch in Deutschland leben viele Muslime. Sie kommen vor allem aus der Türkei und aus arabischen Staaten. Manche von ihnen haben Probleme mit den deutschen Vorstellungen von Erziehung.

Vor allem Muslime, die ihren Glauben sehr ernst nehmen und an Traditionen hängen, finden das deutsche Leben oft zu freizügig. Sie wollen zum Beispiel nicht, dass ihre Töchter am Schwimmunterricht teilnehmen, weil dabei der Körper enthüllt wird. Auch der Umgang mit Jungen ist den Mädchen ohne Begleitung nicht erlaubt.

Die meisten Muslime haben allerdings einen Weg gefunden, ihrem Glauben gerecht zu werden und gleichzeitig am deutschen Leben teilzunehmen.

Dennoch wird in den letzten Jahren heftig darüber gestritten, wie weit die Toleranz in Deutschland gegenüber sehr traditionellen Sitten von Muslimen gehen soll. Viele muslimische Frauen tragen zum Beispiel Kopftücher als Ausdruck ihrer Zugehörigkeit zum Islam. Einige Deutsche fühlen sich jedoch dadurch provoziert, denn sie sehen im Kopftuch einen Ausdruck der Unterdrückung von muslimischen Frauen und Mädchen. Und dagegen wehren sie sich. Sie meinen, dass solche Traditionen nicht zu unserer freiheitlichen Gesellschaft passen.