Lexikon

Bundesländer

Deutschland besteht aus sechzehn Ländern, die zu einem Staat verbunden sind. Deshalb nennt man die Länder Bundesländer, den Staat Bundesrepublik Deutschland.

Diese 16 Bundesländer sind: Baden-Württemberg (Hauptstadt: Stuttgart), Bayern (München), Berlin, Brandenburg (Potsdam), Bremen, Hamburg, Hessen (Wiesbaden), Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin), Niedersachsen (Hannover), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Rheinland-Pfalz (Mainz), Saarland (Saarbrücken), Sachsen (Dresden), Sachsen-Anhalt (Magdeburg), Schleswig-Holstein (Kiel), Thüringen (Erfurt). Berlin, Hamburg und Bremen sind Stadtstaaten.

Bis zur Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 bestand die Bundesrepublik aus elf Ländern. Sie werden auch „alte Bundesländer“ genannt. Die fünf hinzu gekommenen Länder, die die frühere DDR bildeten, sind die „neuen Bundesländer“.

Mit 70.552 Quadratkilometer ist Bayern das größte Bundesland. Die meisten Menschen (18 Millionen) wohnen aber in Nordrhein-Westfalen.


Am dichtesten leben die Berliner: rund 3.800 Menschen auf einem Quadratkilometer. Im Gegensatz dazu ist in Mecklenburg-Vorpommern richtig viel Platz: Dort sind es nur etwa 74 Menschen je Quadratkilometer. Hamburg gilt als reichstes Bundesland.

Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung, eigene Minister und eigene Abgeordnete, die über viele Dinge entscheiden. Zum Beispiel können die Abgeordneten der Länder entscheiden, wie lange Kinder in die Grundschule gehen und wann sie in die Oberschule wechseln. Die Länder versuchen ihre Entscheidungen in wichtigen Angelegenheiten miteinander abzustimmen, aber das klappt nicht immer. Denn die verschiedenen Parteien, die in den Ländern regieren, vertreten nicht dieselbe Politik.

In einigen Fragen hat auch die Bundesregierung das Sagen. Alles, was zum Beispiel mit Steuern, Wirtschaft, Militär und Kernenergie zu tun hat und alle Bundesländer mitbetrifft, regelt die Bundesregierung in Berlin.