Selbstmord-Attentat in Manchester

Ariana Grande bei ihrer "Dangerous Woman Tour" - drei Monate vor dem Anschlag. Ariana Grande bei ihrer "Dangerous Woman Tour" - drei Monate vor dem Anschlag.
© Von Emma - Ariana Grande, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58648074

In der britischen Stadt Manchester hat sich ein junger Mann bei einem Selbstmordanschlag in die Luft gesprengt. Das geschah während eines Konzerts der Popsängerin Ariana Grande. Die Bombe tötete 22 Menschen und verletzte weitere 59 Menschen schwer. Sie werden in Krankenhäusern behandelt. Unter den Verletzten sind viele Kinder und Jugendliche. Ein 8-jähriges Mädchen starb.

Die Polizei fand schnell heraus, wer der Attentäter war. Er stammt aus einer libyschen Familie, ist in Manchester geboren und aufgewachsen. Die Polizei glaubt nicht, dass er alleine gehandelt hat. Sie hat zehn andere Personen festgenommen, die vielleicht auch etwas mit dem Anschlag zu tun haben. Die Terrrorgruppe Islamischer Staat (IS) behauptet, der Attentäter habe zu ihnen gehört. Ob das stimmt, ist noch nicht erwiesen.

Der Anschlag gehört zu den schlimmsten, die es in Großbritannien in den letzten Jahren gab. Vor allem auch, weil der Täter kein Problem damit hatte, Kinder und Jugendliche anzugreifen. Die Sängerin Ariana Grande hat ihre Tournee abgesagt. Der Anschlag habe ihr Herz gebrochen, twitterte sie. Sie selbst blieb unverletzt.

Die Parteien in Großbritannien befinden sich gerade im Wahlkampf. Sie unterbrachen ihren Wahlkampf für einen Tag. Dann geht es weiter, denn am 6. Juni wird in Großbritannien gewählt. Die Stadt versucht, so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren. So soll anderen, die vielleicht auch Anschläge planen, gezeigt werden: Ihr könnt uns nicht unterkriegen.