Großbritannien verlässt die EU

Nur weg hier - das fand mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Nur weg hier - das fand mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
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In Großbritannien hat eine knappe Mehrheit (51,9 Prozent) für den "Brexit" gestimmt. Sie sind dafür, dass das Land aus der Europäischen Gemeinschaft austritt. Die EU rede den Briten zu viel rein und bestimme zu viel, war ihr wichtigstes Argument.

Dieser Wille der Mehrheit wird nun Wirklichkeit. Ob diese Entscheidung Großbritannien gut tun wird, wird sich zeigen. Es könnte auch sein, dass dieser Wunsch nach Unabhängigkeit nach hinten los geht. Niemand weiß bisher, wie ein solcher Ausstieg genau vor sich gehen soll.

Die großen Fragen sind: Wie kann Großbritannien in Zukunft seine Waren in Europa verkaufen? Wird es wieder Grenzen und Kontrollen bei der Einreise geben? Wer darf in Großbritannien studieren, wer darf dort arbeiten? Dürfen Briten innerhalb der EU arbeiten?

Es könnte auch passieren, dass Großbritannien in einigen Jahren sehr viel kleiner ist als heute. Schottland und Nordirland, die als eigene Länder zu Großbritannien gehören, haben für die EU gestimmt. Schottland überlegt nun, ob es unabhängig werden könnte. Nordirland spielt mit dem Gedanken, sich Irland anzuschließen.

Der Regierungschef, David Cameron, ist schon zurückgetreten. Er war für ein Bleiben eingetreten. Allerdings will er seinen Posten erst im Herbst räumen. Sein Nachfolger soll dann den Austritt abwickeln. Das wollen aber die anderen EU-Länder nicht. Großbritannien soll so schnell wie möglich raus aus der Gemeinschaft.

Die anderen Länder fürchten, es könnte sonst Nachahmer geben. Viele Länder sind nicht zufrieden mit der EU, zum Beispiel wegen der Flüchtlingspolitik. Überall gibt es Politiker, die diese Unzufriedenheit ausnutzen wollen.

Dieser Artikel hat mir echt sehr weiter geholfen. Danke