Schulbesuch? Nur für manche

Schule in Afrika Schule in Afrika
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Immer noch gehen 264 Millionen Kinder nicht in die Schule. Das hat die Unesco in einem neuen Bericht bekannt gegeben. Die Unesco ist eine Organisation, die sich im Auftrag der UNO um Bildung kümmert. Warum das so ist, hat verschiedene Gründe. In manchen Ländern gibt es keine oder zu wenig Schulen. In anderen Ländern müssen Kinder arbeiten und die Eltern unterstützen.

Aber auch in den Ländern, in denen es Schulen gibt, ist nicht alles rosig. Nur 83 Prozent der Schüler auf der ganzen Welt beenden die Grundschule. Eine höhere Schule schafft nicht einmal die Hälfte. Besonders in einigen Ländern in Afrika ist es besonders schlimm. Mädchen dürfen sehr viel seltener als Jungen auf eine höhere Schule gehen.

Die Unesco kritisiert, dass in vielen Ländern zu wenig Geld für die Bildung ausgegeben wird. Die Schulen sind nicht so, wie sie sein sollten. Und in sehr vielen Ländern müssen die Familien für den Schulbesuch bezahlen. Dabei haben sich alle Regierungen verpflichtet, für gute Schulen zu sorgen. Denn wer als Kind nichts lernen kann oder darf, hat es später schwer, für sich und seine Familie zu sorgen.

In dem Bericht der Unesco steckt aber auch eine gute Nachricht. Seit dem Jahr 2000 gibt es weniger Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Bei den Erwachsenen sank die Zahl der Analphabeten nicht sehr. Bei den Jugendlichen gab es ein Viertel weniger Analphabeten als vorher.