Was tun im Katastrophenfall?

Feuerwehr, Notärzte und andere Helfer bei einer Katastrophenschutzübung Feuerwehr, Notärzte und andere Helfer bei einer Katastrophenschutzübung
© Beate Paland; Wikipedia; CC BY-SA 3.0

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich mit seinen Fachleuten Gedanken gemacht, was im Fall einer Katastrophe getan werden müsste. Zum einen geht es im neuen "Zivilschutzkonzept" darum, für die Helfer (z.B. Feuerwehr, Sanitäter, Technisches Hilfswerk) klare Regeln zu erarbeiten, wer wann was tun muss.

Zum anderen wendet sich das Ministerium an die Bevölkerung. Auch sie soll sich auf mögliche Katastrophen vorbereiten. Empfohlen wird, Wasser für fünf Tage und Lebensmittel für zehn Tage immer bereit zu halten. Auch ein Radiogerät, das von Strom unabhängig ist, sollte jeder Haushalt besitzen, um im Fall der Fälle noch Informationen zu bekommen.

Denn egal, ob es sich um ein Erdbeben, eine Überschwemmung oder einen Terroranschlag handelt - die Stromversorgung ist immer der wunde Punkt eines Landes. Ohne Strom funktioniert in Deutschland nichts mehr, weder die Versorgung mit Wasser, Benzin oder Lebensmitteln noch die Kommunikation untereinander.

Über dieses Zivilschutzkonzept gab es schon tagelang zuvor Diskussionen in den Medien. Viele Leute warfen dem Minister vor, Panik zu verbreiten. Er selbst fand diese Kritik unverständlich. Schließlich komme es immer wieder zu Naturkatastrophen. Und auch Angriffe auf die Computer von Stromerzeugern seien heutzutage eine reale Gefahr. Mehr über Gefahren im Alltag erfährt man hier.