Toulouse: Polizei erschießt Attentäter

Polizisten der französischen Spezialpolizei RAID während der Belagerung Polizisten der französischen Spezialpolizei RAID während der Belagerung
© ParaAba; flickr.com

Der Attentäter, der in der vergangenen Woche in Toulouse und Umgebung Angst und Schrecken ausgelöst hatte, ist tot. Als Polizeibeamte einer Sondereinheit seine Wohnung stürmten, wurden sie von dem Mann angegriffen und erschossen ihn in Notwehr. Zuvor war die Wohnung 30 Stunden lang belagert worden.

Der Attentäter hatte drei Kinder und einen Lehrer einer jüdischen Schule und drei Soldaten erschossen. Es handelt sich bei ihm um einen 23-Jährigen, der nach eigenen Angaben dem Terrornetzwerk al Qaida nahesteht. Er trat für einen radikalen Islam ein. Wegen verschiedener Straftaten und seiner Gesinnung war er der Polizei und dem Geheimdienst bereits bekannt.

Auf die Spur kam die Polizei dem Attentäter über die IP-Adresse seines Computers. Jeder Rechner hat diese unverwechselbare Nummer, die bei jeder Aktivität angezeigt wird. Das erste Opfer hatte online ein Motorrad zum Verkauf angeboten. Die Polizei überprüfte alle, die darauf geantwortet hatte. Darunter war auch der Attentäter.

Diese Überprüfung war möglich, weil in Frankreich solche Daten grundsätzlich gespeichert werden. In Deutschland geschieht das nicht. Hier ist die so genannte Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht verboten worden. Schließlich sei nicht ein ganzes Volk grundsätzlich ständig verdächtig.

dof

warum sind alle gegen moslems?
Osama bin Laden war US Amerikaner
und Agent.

doof

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