4. März 2010

Bundestrainer Joachim Löw hat bis zum Start der WM in Südafrika viel zu tun. ©
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer hat das letzte wichtige Testspiel vor der Weltmeisterschaft verpatzt. Das Team verlor mit 0:1 gegen Argentinien. Gegen diesen Gegner zu verlieren ist zwar keine Schande. Aber leider wurde deutlich, dass die deutsche Mannschaft weder im Angriff noch in der Verteidigung wirklich gut war.
Besonders Torhüter René Adler hatte einen schwarzen Tag. Das Tor, das er kassierte, hatte er sich selbst eingebrockt. Er konnte einen Ball nicht halten und lief ihm dann außerhalb des Strafraums hinterher. Das wurde von einem argentinischen Stürmer ausgenutzt. Das war für Adler umso ärgerlicher, als ihm vor dem Spiel in Aussicht gestellt worden war, bei der WM in Südafrika als Torwart Nr. 1 aufgestellt zu werden.
Auch auf den anderen Positionen sollte das Spiel gegen Argentinien als Test gelten, wer mit einem Stammplatz rechnen kann. Allerdings dürfte Bundestrainer Joachim Löw in dieser Frage nicht viel weiter gekommen sein. Michael Ballack und Bastian Schweinsteiger konnten kaum Angriffe aufbauen, weil sie in der Verteidigung aushelfen mussten. So konnten die Stürmer natürlich auch keine Chancen herausspielen.
Die Weltmeisterschaft in Südafrika beginnt am 11. Juni. Wenn die Mannschaft es schafft, ins Finale zu kommen, bekommt jeder Spieler 150.000 Euro. Für den Titel gibt es noch einmal 100.000 Euro extra. Abkassieren können Spieler und Trainer auch beim Erreichen des Halbfinales (je 100.000 Euro) und schon des Viertelfinales (50.000 Euro). Wenn die Mannschaft die Vorrunde nicht übersteht, gibt es nichts.